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Unsere Themen

Kinder, die in der Nachkriegszeit in Heimen der Jugend- und Behindertenhilfe oder auch in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren, haben vielfach unermessliches Leid erfahren, das ihre Entwicklung nachhaltig beeinträchtigt hat.

Die in den Heimen erfahrenen Traumata betreffen die gesamte Bandbreite der seelischen, sexuellen und körperlichen Gewalt gegen Kinder. Bildung haben sie in der Zeit im Heim kaum erhalten. Stattdessen mussten sie ohne Entgelt körperlich hart arbeiten. Körperliche Behinderungen waren zum Teil Folge der „Züchtigungen“ im Heim. Hilfen haben sie nach dem Austritt aus dem Heim oftmals nicht erhalten. Die meisten dieser ehemaligen Heimkinder sind heute im Rentenalter und müssen als Folge der Misshandlungen in ihrer Kindheit und Jugend mit starken psychischen und physischen Beeinträchtigungen oder Erkrankungen leben.

Zudem leben viele ehemalige Heimkinder heute zurückgezogen und in Armut.

Aufgrund geringer Bildung sowie vorliegenden Behinderungen und Beeinträchtigungen benötigen sie im Alter besondere Unterstützung. Diese reicht vom Umgang mit Behörden und Vermietern bis hin zu ganz lebenspraktischen Hilfen im Alltag.

Eine Aufarbeitung des in den Heimen erfahrenen Leids hat in aller Regel nicht stattgefunden. Vielmehr wurde es verdrängt und blieb zeitlebens schambesetzt. Individuelle Beratung und die Gemeinschaft der ehemaligen Heimkinder hilft bei der Bewältigung der erfahrenen Traumata.

Ehemalige „Zöglinge“ aus den Heimen der Jugendhilfe haben zwar heute individuellen Rechtsanspruch auf „Entschädigung“, der aber ohne persönliche Beratung und Begleitung von vielen Betroffenen aus Angst vor den Erinnerungen und erneuten Zurückweisungen selten beantragt wird.

Diesem besonderen Beratungs- und Betreuungsbedarf der Seniorinnen und Senioren will der Verein gerecht werden. Es soll langfristig ein professionelles Unterstützungsnetz erarbeitet werden, welches auch in Altenheime, Seniorenwohngruppen und Psychiatrien wirkt, damit möglichst viele betroffene ehemalige Heimkinder erreicht werden können. Erklärtes Satzungsziel des Vereins ist es zudem, Beratung bei der Planung von Seniorenwohngemeinschaften zu leisten, um den traumatisierten älteren Menschen eine erneute Heimunterbringung im Alter zu ersparen.

 

 

 

Fonds Anerkennung und Hilfe

Ehemalige Heimkinder, welche von 1945 bis 1979 in Heimen, Anstalten und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrien untergebracht waren und dort Leid und Unrecht erfahren haben, können durch den Heimfonds Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ pauschale Geldleistungen in Höhe von 9.000 Euro erhalten. Zusätzlich ist eine einmalige Rentenersatzleistung von bis zu 5.000 Euro möglich (dafür wird ein aktueller Rentenversicherungsverlauf und ein Heimaufenthaltsnachweis benötigt).

Diese Leistungen müssen bei den zuständigen Stellen beantragt werden. Hierfür ist eine Registrierung beim Heimfonds „Anerkennung und Hilfe“ erforderlich.

Seit dem 1. Januar 2017 kann jedes ehemalige Heimkind, welches die oben genannten Voraussetzungen erfüllt die Registrierung beantragen.

Ehemalige Heimkinder mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen können ihre Regstrierung entweder direkt bei uns über den Verein oder aber über die unten stehenden Adressen, des LVR Köln bzw. LWL Münster, beantragen.

Die 1. Community hilft, jedem der es wünscht, bei der Registrierung, so wie bei der Beschaffung der benötigten Unterlagen und Heimakten. Weiterhin begleitet er auf Wunsch auch zu den Anhörungen.

Wer sich über den Verein registrieren lassen möchte und Unterstützung benötigt z.B. weil er unter einer Lese- und Rechtschreibschwäche leidet oder Hemmungen hat selbständig bei Behörden vorzusprechen, kann sich gerne bei uns melden. Entweder direkt per E-Mail, Anruf oder per Besuch in unseren Büroräumlichkeiten.

 

 

Adressen des LVR Köln und LWL Münster:

Landschaftsverband Rheinland LVR Köln
Anlauf- und Beratungsstelle Stiftung Anerkennung und Hilfe
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln

oder beim

LWL – Regionale Anlauf- und Beratungsstelle
Stiftung Anerkennung und Hilfe
Warendorfer Str. 27
48133 Münster

 

Bitte bringen Sie Ihren gültigen Personalausweis und falls vorhanden Ihren Schwerbehindertenausweis mit!

 

 

 

Hier ein Zeichen von gegenseitigem Respekt und Anerkennung:

(in Videoform auch in unserer Galerie zu finden: Rede von Herrn Naylor)

 

 


 

 

Opferentschädigung nach OEG

Durch das OEG (Gesetz über die Entschädigung von Opfern von Gewalttaten) ist es Opfern von seelischer wie auch körperlicher Gewalt möglich eine zusätzliche Rente zu erhalten. Vielen ehemaligen Heimkindern steht diese besondere Art der Rente zu und wir als Verein helfen Betroffenen die nötigen Formalitäten zu erledigen und begleiten auf Wunsch auch zu Terminen.

 

 

 


Wohnen bei Hilfe- und Unterstützungsbedarf

Informationen folgen bald

 

 

 


Betreuung

Informationen folgen bald

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